Aktuelle Hinweise


1. Trikot-Versteigerung des SG Flensburg-Handewitt
2. Trauma Fortbildung mit Ellen Spangenberg






Trikot-Versteigerung des SG Flensburg-Handewitt


Gebote nimmt das Flensburger Tageblatt unter der e-mail Adresse redaktion.flensburg@shz.de entgegen.

FLENSBURG Dieses T-Shirt atmet Adrenalin und Erfolge. Zum Beispiel war es am Sieg gegen Ciudad Real in der Champions League der vorigen Saison beteiligt, erinnert sich Tobias Karlsson. Trotzdem trennt sich der Kapitän der Handball- Mannschaft SG Flensburg-Handewitt vom Glücksbringer. Er nennt es gar eine „Ehre“, das Trikot mit der Nummer 3 weiter zugeben. Schließlich wünsche sich die SG nicht nur Aufmerksamkeit für das eigene Team, sondern auch für andere im heimischen Flensburg. Und diese soll sich nun auf den Frauennotruf richten. Denn das Kapitänstrikot soll versteigert werden und der Erlös dem Flensburger Frauennotruf zugute kommen. Die Einrichtung hat sich vom ehrenamtlichen Nottelefon zur aktiven Fachberatungsstelle zu sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Frauen gemausert und ihr 25-jähriges Bestehen im vorigen Jahr gebührend gefeiert. Ort der Party mit Riesentorte, Tombola und Musik war das „Wohnzimmer der Handballer“, die Lounge der SG Flensburg-Handewitt.

Damals begann die Kooperation. Und es passt, wie Andrea Feiertag vom Frauennotruf erklärt. Sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen „geht uns alle an“, sagt die Diplom-Pädagogin. „Das ist nicht nur ein Frauenthema.“ So öffne sich die Beratungsstelle zwar in erster Linie Betroffenen, helfe aber ebenso Angehörigen. „Beratung“ definiert Andrea Feiertag als persönliches Gespräch von in der Regel einer Stunde. Auf 999 solcher Beratungsgespräche blicken die beiden Mitarbeiterinnen des Flensburger Frauennotruf im Jahr 2010 zurück – die Beratungszahlen steigen jedes Jahr kontinuierlich. Und jährlich „beträgt die Summe, die wir selbst aufbringen müssen für den Frauennotruf, zwischen 15000 und 20000 Euro“.

Möglichst viele Menschen zu erreichen und für das Thema zu sensibilisieren, ist Andrea Feiertag deshalb auch ein Anliegen. Sie freut sich über die positive Haltung der SG-Handballer zur Versteigerungsaktion des Kapitänstrikots, mit deren Hilfe und Popularität das gelingen kann. Wenn am Sonnabend die Heim-Saison für die Mannschaft gegen Lemgo beginnt, darf das große Gebote-Wetteifern starten. An zehn Tagen können SG-Fans, Frauennotruf- Unterstützer und alle anderen um die Wette mit steigern. Ein Mindestgebot gibt es nicht; lieber legt die SG noch zwei Sitzplatz-Karten für das Heimspiel der SG gegen Gummersbach am 22. November drauf. Dann werde es auch ein Treffendes Meistbietenden mit Kapitän Karlsson geben, verspricht SG-Sprecherin Zita Newerla. Jeder Bieter hat zudem eine Chance, zwei Stehplatz-Karten für das Spiel im November zugewinnen. Denn sein Name gelangt in den Lostopf, aus dem an jedem Versteigerungstag ein Gewinner zweier Karten hervorgeht.

Gebote werden ausschließlich per Email an die Redaktion des Flensburger Tageblatts akzeptiert (redaktion.flensburg@shz.de). Kapitän Karlsson hofft, dass sein Trikot „ganz viel bringt“, schließlich „geht es nicht größer“, sagt der 1,96 Meter große Hüne lächelnd. Und ein „Leckerli“ hat SG-Sprecherin Newerla schon jetzt für Andrea Feiertag. Ein SG-Fan aus der Schweiz habe sich gemeldet, um eine Dauerkarte zu verschenken. Newerla schlug sofort den Frauennotruf als Empfänger vor und stieß damit auf Zustimmung beim 37-jährigen Kurt Häberli: „Mich freut das unheimlich, dass ich aus der ursprünglichen Idee, vor allem die SG zu unterstützen, nun sogar jemand anderem ein wenig Glück ins Haus bringen kann.“ Autor: Antje Walther (sh:z)
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Angebot Trauma Fortbildung mit Ellen Spangenberg


Am Fr. 19. August 2011 - 14.00 - 18.00 Einführung in TRIMB

Am Sa. 20. August 2011 - 09.30 - 17.30 Vertiefungsseminar

Alle näheren Informationen finden Sie hier zum herunterladen.

Infos und Anmeldung zur Fortbildung am Freitag(ca.170 KB)

Infos und Anmeldung zur Fortbildung Freitag + Samstag(ca.160 KB)

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