Frauenzeichen

Gewalt hat viele Gesichter

Keine Frau muss sich erst schlagen lassen oder blaue Flecke vorzeigen, um Unterstützung zu bekommen. Sei es, wenn sie Aufnahme in einem Frauenhaus finden möchte oder Unterstützung in einer Beratungsstelle sucht.

Häusliche Gewalt wird in der Regel auf verschiedenen Ebenen ausgeübt:

Körperliche / physische Gewalt ist der Angriff auf die körperliche Unversehrtheit. Dazu gehören Schlagen, Schubsen, Treten, Schütteln, Beißen, Würgen, Verbrennen, Angriffe mit Waffen usw.

Seelische / psychische Gewalt zielt auf das Zerstören  des Selbstwertgefühles des Gegenübers ab. Dazu gehören Beleidigungen und Demütigungen, Missachtung, Abwertung, Bagatellisierung ausgeübter Gewalt, Schreien, Bedrohungen usw.

Sexualisierte Gewalt meint alle sexuellen Handlungen, die gegen den Willen der Betroffenen geschehen. Dazu gehören sexuelle Belästigung, versuchte und vollzogene Vergewaltigung, Nötigung usw.

Soziale Gewalt behindert Betroffene bei Kontakt und Umgang mit Familie, Freunden und Bekannten, isoliert sie.

Ökonomische Gewalt umfasst sowohl das Zuteilen von Geld, als auch das Verbot zu arbeiten oder den Zwang zu arbeiten. Auch der Einsatz von Geld als Mittel der Belohnung oder Bestrafung der Betroffenen gehört dazu.

Oberstes Ziel der Arbeit des Vereines „Hilfe für Frauen in Not e. V.“ ist es, Frauen und deren Kinder auf dem Weg aus diesen Gewaltsituationen zu unterstützen und zu begleiten.